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  Der Mensch ist ein Wesen, dass mit Lust und Macht lebt, aber nach Sinn strebt (Ralph Schlieper-Damrich)

Burnout

Unter einem Burnout (“Ausgebranntsein”) versteht man einen Zustand psychischer, emotionaler und körperlicher Erschöpfung aufgrund einer länger andauernden Überforderungssituation. Betroffen sind vor allem Menschen, die viel bzw. alles geben und wenig zurückbekommen, z. B. Anerkennung. Es sind also in erster Linie Menschen, die für Ihren Beruf oder für eine bestimmte Sache “brennen” bzw. “gebrannt” haben.

Das Gefährliche an einer Burnout Erkrankung ist, ähnlich wie bei einer Alkoholerkrankung, dass sie sich schleichend entwickelt und die Betroffenen erst relativ spät merken, dass der Akku leer ist. Zudem fehlen klare diagnostische Kriterien, um ein Burnout zu diagnostizieren. Die Liste möglicher Symptome ist lang und unspezifisch.

Symptome und Anzeichen

Erschöpfung, Energiemangel, Schlafstörungen, Schmerzen unklarer Herkunft, reduzierte Leistungsfähigkeit, Gleichgültigkeit, Zynismus, Reizbarkeit, Antriebsdefizit – aber auch gesteigerter Antrieb im Sinne einer Hyperaktivität, Erleben von Freud- und Sinnlosigkeit, ständige Infekte, Konzentrationsstörungen, Grübeln, Schwermut, Hoffnungslosigkeit und viele mehr.

Burnout und Depression

Mitunter ist eine klare Abgrenzung von einer leichten bis mittelschweren Depression nicht eindeutig zu treffen, auch mit anderen psychischen oder somatischen Erkrankungen gibt es Überschneidungen zum Burnout-Syndrom.

Auch muss erwähnt werden, dass verschiedentlich die Diagnose Burnout einem Ritterschlag zum „Helden der Arbeit“ gleichkommt, während eine Depressions-Diagnose leicht zu einer Stigmatisierung führt.

Unstrittig ist, dass ein Burnout niemals nur eindimensional (aus einem Blickwinkel) zu betrachten ist.