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  Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun (Johann Wolfgang von Goethe)

Stress

Der Begriff „Stress“ hat in den letzten 20-30 Jahren einen enormen Verbreitungsstatus erreicht. Das Wort stammt ursprünglich aus der Materialprüfung und meint „Druck, Anspannung, Belastung“. Selye, der Begründer der modernen Stressforschung, übernahm die Bezeichnung und definierte Stress wie folgt:

„eine unspezifische Reaktion des Körpers auf jede Anforderung, die an ihn gestellt wird“.
 
Selye betonte anfangs noch stark die Einflüsse physikalischer Reize auf den Körper, wie z. B. Lärm, Hitze, grelles Licht, bezeichnete aber auch schon psychische Faktoren wie Sorgen, Ärger, Hetze, Angst, Krankheiten als stressauslösend.

Psychische Stressoren

Die Bedeutung psychischer Stressoren nahm im Laufe der Zeit immer mehr zu. Zudem funktionieren viele Menschen heute auf einem dermaßen hohen Aktivitäts- und Anspannungsniveau, dass die Sensibilität für ihr eigenes Stresserleben verloren gegangen ist. Das heißt, für viele Menschen ist es zunehmend von Bedeutung, überhaupt wieder zu erkennen, dass verschiedene Situationen stressauslösend sind und sie sich in einem Hamsterrad befinden, welches sie selbst immer schneller ankurbeln.

Neben Überforderung, Druck und Überlastung kann auch Unterforderung und Langeweile (verbunden mit Gedanken wie z. B. „Keiner braucht mich“ oder „Ich bin zu nichts nutze“) Stress auslösen.